Land Baden- Württemberg

Austausch Kältemaschine

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau, Amt Karlsruhe, hat für die Landesanstalt für Umwelt am Standort Karlsruhe die bestehende Kältemaschine ausgetauscht.

Die Kältemaschine befindet sich in einem Bestandsgebäude mit 2. Obergeschoßen und Dachzentrale. Die Technikzentrale befindet sich im 3. OG (Dachzentrale).
Der Zugang zum 3.OG erfolgt über eine gewendelte Treppe mit einer Breite von ca. 1,2 m, daher war für die Ein- und Ausbringung der Kältemaschine ein Autokran erforderlich.

Der Tausch der Kältemaschine wird zunächst temporär zur Kühlung des Bestandsgebäudes verwendet.
Die Kältemaschine soll dabei so ausgeführt werden, dass diese den künftigen Anforderungen des Kühlkonzepts entspricht und auch nach den Umbaumaßnahmen des 2. BA (kompletter Neubau auf dem Nachbargrundstück) weiterverwendet werden kann.

Es ist eine Kältemaschine zur Ausführung gekommen als luftgekühlter Flüssigkeitskühler mit dem alternativen Kältemittel R 290. Die neue Anlage ist am Aufstellort der bestehenden Kältemaschine im Außenbereich der Dachzentrale (3. OG) des Bestandsgebäudes aufgestellt.
Der luftgekühlte Flüssigkeitskühler weist eine Einheit zur Nutzung von “Freier Kälte“ und eine Verdunstungskühleinheit auf. Die v. g. Kühleinheit reduziert die Temperatur der Außenluft, welche zur Verflüssigung des Kälteprozess innerhalb der Maschine benötigt wird.

Zusammenstellung Kälteleistungen:

Serverraum Bestandsgebäude 100 kW
Serverraum Bürogebäude 100 KW
Gesamt Bürogebäude 200 KW

Die Anlage sieht im Endausbau folgende Auslegungsbedingungen vor:
Systemtemperaturen 14/18° C

Während des temporären Betriebs (bis zur Umbaumaßnahme 2. BA) werden geringere Systemtemperaturen von 8 /14° C benötigt.

Eine Kälteleistung von 185 kW ist nach Aussage vom derzeitigen Betreiber/ Nutzer für die temporäre Verwendung der Kältemaschine ausreichend. Zunächst wird die bestehende Anlagentechnik wie Umwälzpumpen (Verbraucher), Pufferspeicher und das bestehende Verteilnetz weiterverwendet.

Der Anschluss der Kältemaschine erfolgte provisorisch. Im Zuge der Baumaßnahmen 2. BA wird die Kältemaschine dann in die neu erstellten Verteilnetze integriert.

 

 

Die Hauptverteilung verläuft von der Erzeugungsanlage im Außenbereich in die bestehende Dachzentrale. Hier erfolgte die Anbindung an die Absperrklappen des bestehenden Pufferspeichers. Um die Anbindung an den v. g. Pufferspeicher zu ermöglichen mussten die bestehenden Installationen zwischen Puffer um Kältemaschine demontiert werden. Diese umfassten neben Rohrleitungen und Armaturen auch einen Wärmetauscher sowie zwei Pumpenbaugruppen.

Das bestehende Versorgungsnetz war in Teilbereichen (zwischen WT und Kältemaschine) mit Wasser / Glykol gefüllt. Künftig wird ausschließlich Wasser verwendet, die Leitungsabschnitte im Außenbereich ist mit einer Begleitheizung ausgestattet. Die Kältemaschine verfügt über separate Frostschutzeinrichtungen. Die Ausführung der Rohleitungen erfolgte in schwarzem, geschweißtem Stahlrohr bzw. mit Edelstahlrohren. Die Absperrarmaturen wurden in Abhängigkeit der Dimension in Ausführung als Kugelhahn bis DN 32 und darüber als Absperrklappe ausgeführt. Die Kältemaschine ist primärseitig an den bestehenden Pufferspeicher angebunden, dieser musste bedingt durch geringe Platzverhältnisse versetzt werden. Das gesamte Kaltwasser- System mit Pumpen und Armaturen erhält eine diffusionsdichte Dämmung aus geschlossenzelligem Kautschuk.

Der Austausch der Kältemaschine erfolgte während des laufenden Betriebs des Labor – und Verwaltungsgebäudes. Um den fortlaufenden Betrieb aufrecht zu halten musste eine Mietkälteanlage provisorisch in die bestehende Verteilung integriert werden.

 

 

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